Gruppe Kalasasaya
Folkloretänze aus Bolivien und Peru
Der Name der Gruppe: Kalasasaya bedeutet "stehende Steine" in der Sprache der indigenen Volksgruppe der Aymara, und bezeichnet die Ruinen einer Tempelanlage in Tiwanaku, 20 km südöstlich vom Titicacasee in Bolivien. Die archäologischen Funde von Tiwanaku sind Zeugen einer uralten Kultur auf der bolivianischen Hochebene.
Die Tanzgruppe wurde im Herbst 1998 ins Leben gerufen. Sie ist Bestandteil des Deutsch-Bolivianischen Freundeskreises Club Illimani e.V. München und besteht derzeit aus zwölf Mitgliedern mit bolivianischer, peruanischer sowie deutscher Nationalität, die sich in ihrer Freizeit der Pflege der Volkstänze Boliviens und Perus widmen.
Durch unsere Auftritte möchten wir die reiche Folklore aus den Anden auch dem Publikum in Deutschland vermitteln. Außerdem wirkt die Gruppe an der lebendigen Gestaltung von lateinamerikanischen Festen mit.
Wir erarbeiten gemeinsam die Choreographien unserer Tänze und nähen auch einen Teil unserer Kostüme selbst. Wenn Sie weitere Information erhalten möchten oder Fragen zu unserer Gruppe haben, stehen wir Ihnen nach dem Auftritt gerne zur Verfügung.
Kontakt:
Eva Bea
Tel. :
+49 89 1507253
Mobil :
+49 178 4790161
Lorena Sanzin
Tel. :
+49 89 30002525
Mobil :
+49 179 5099520
Web : www.club-illimani.de [1]
Der Name der Gruppe: Kalasasaya bedeutet "stehende Steine" in der Sprache der indigenen Volksgruppe der Aymara, und bezeichnet die Ruinen einer Tempelanlage in Tiwanaku, 20 km südöstlich vom Titicacasee in Bolivien. Die archäologischen Funde von Tiwanaku sind Zeugen einer uralten Kultur auf der bolivianischen Hochebene.
Die Tanzgruppe wurde im Herbst 1998 ins Leben gerufen. Sie ist Bestandteil des Deutsch-Bolivianischen Freundeskreises Club Illimani e.V. München und besteht derzeit aus zwölf Mitgliedern mit bolivianischer, peruanischer sowie deutscher Nationalität, die sich in ihrer Freizeit der Pflege der Volkstänze Boliviens und Perus widmen.
Durch unsere Auftritte möchten wir die reiche Folklore aus den Anden auch dem Publikum in Deutschland vermitteln. Außerdem wirkt die Gruppe an der lebendigen Gestaltung von lateinamerikanischen Festen mit.
Wir erarbeiten gemeinsam die Choreographien unserer Tänze und nähen auch einen Teil unserer Kostüme selbst. Wenn Sie weitere Information erhalten möchten oder Fragen zu unserer Gruppe haben, stehen wir Ihnen nach dem Auftritt gerne zur Verfügung.
Kontakt:
Eva Bea
Tel. :
Mobil :
Lorena Sanzin
Tel. :
Mobil :
Web : www.club-illimani.de [1]
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Die Morenada
Informationen über die Tänze unseres Auftritts
Morenada
Die Morenada ist ein Tanz, der seine thematischen Ursprünge in der Kolonialzeit Boliviens hat. In diesem Tanz wird die Ausbeutung und Unterdrückung der afrikanischen Sklaven in den Bergwerken von Potosi und Oruro sowie der Pomp der Kolonialherren auf satirische Weise gezeigt.
Die Morenada ist nach der "Diablada", dem Teufeltanz, der zweitwichtigste Tanz des Karnevals von Oruro, der von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde. Der schleppende Gang der Tänzer und das Rasseln der „Matracas“ sollen die Gefangenschaft und die Gewaltmärsche der in Ketten gelegten afrikanischen Sklaven über das Hochland symbolisieren.
Tobas
Dieser Tanz repräsentiert den tropischen Landesteil Boliviens. Er hat seinen Ursprung in den Chacogebieten im Südosten des Landes und ist geprägt durch seine Dynamik, die bunten Kostüme mit Federschmuck und gewaltige Sprungkraft. Es ist eine gute körperliche Kondition nötig für diese Kombination aus Kriegstanz und Jagdtanz.
Tinku "prähispanischen Tradition"
Tinku
Dieser Tanz beschreibt ein Fest aus der prähispanischen Tradition, an dem rituelle Kämpfe zwischen den Dorfgemeinschaften der Anden durchgeführt wurden. Diese Kämpfe, bei denen zu Ehren der Mutter Erde und als Fruchtbarkeitsritual Blut floss, wurden zwischen je zwei gleichstarken Gegnern durchgeführt. Sie werden Tinku genannt, was in der Sprache der Aymara-Indios "kriegerische Begegnung" bedeutet.
Der aus dieser Tradition abgeleitete Tanz imitiert das kämpferische Aufeinandertreffen.
Der aus dieser Tradition abgeleitete Tanz imitiert das kämpferische Aufeinandertreffen.
Cueca
Die Cueca ist der bolivianische Nationaltanz, der in verschiedenen Versionen im ganzen Land getanzt wird. Je nach Region und Klima ist der Rhythmus unterschiedlich, im kalten Hochland um die Hauptstadt La Paz eher langsam, im warmen Klima des Südens schneller und fröhlicher.
Die Cueca hat ihren Ursprung in der Kolonialzeit und wird paarweise getanzt. Darin kommt das Werben des Mannes um die Frau und das Kokettieren der Frau zum Ausdruck.
Die Version, die wir heute tanzen, und unsere Tracht kommt aus Cochabamba, einer Stadt umgeben von fruchtbaren Tälern im Herzen Boliviens.
Die Cueca hat ihren Ursprung in der Kolonialzeit und wird paarweise getanzt. Darin kommt das Werben des Mannes um die Frau und das Kokettieren der Frau zum Ausdruck.
Die Version, die wir heute tanzen, und unsere Tracht kommt aus Cochabamba, einer Stadt umgeben von fruchtbaren Tälern im Herzen Boliviens.
Caporales "Lorena und .."
Caporales
Der Tanz der Caporales ist ein relativ moderner Tanz, sehr beliebt vor allem in der Karnevalszeit und im ganzen Hochland des Altiplano verbreitet.
Er hat seinen Ursprung in der Saya, einem Tanz und Gesang der afrikanischen Sklaven, die in der Kolonialzeit auf den Plantagen arbeiteten. Sie verarbeiteten darin ihr schweres Leben. Der Caporal verkörpert den Sklavenaufseher, dem sie unterstellt waren.
Die Choreographie ist vom starken Rhythmus der Trommeln geprägt. Charakteristisch sind die akrobatischen Einlagen der Tänzer, die Kraft und Macht ausdrücken sollen, und die eleganten, koketten Bewegungen der Tänzerinnen.
Er hat seinen Ursprung in der Saya, einem Tanz und Gesang der afrikanischen Sklaven, die in der Kolonialzeit auf den Plantagen arbeiteten. Sie verarbeiteten darin ihr schweres Leben. Der Caporal verkörpert den Sklavenaufseher, dem sie unterstellt waren.
Die Choreographie ist vom starken Rhythmus der Trommeln geprägt. Charakteristisch sind die akrobatischen Einlagen der Tänzer, die Kraft und Macht ausdrücken sollen, und die eleganten, koketten Bewegungen der Tänzerinnen.